Die erste Ausstattung fürs Kind: Babykleidung

Viele Eltern bekommen Kleidungsstücke für das Neugeborene von Verwandten und Freunden geschenkt. Da Babys schon in den ersten Wochen einige Zentimeter wachsen, sollten nicht zu viele sehr kleine Babysachen gekauft werden.

Werden die ersten Jäckchen fürs Kind eine Nummer größer gekauft, können die Ärmel aufgekrempelt werden. Die Kleidung für ein Baby sollte aus weicher Baumwolle hergestellt sein und vor dem Tragen zwei Mal ohne Weichspüler gewaschen werden, damit das Material garantiert schadstofffrei ist.

Zur Grundausstattung eines Säuglings gehören sechs Bodys in Größe 56-68. Praktisch sind seitliche Druckknöpfe oder ein weiter Kopfausschnitt – allerdings haben es Neugeborene nicht gern, wenn ihnen etwas über den Kopf gezogen wird. Je nach Jahreszeit sollten die Bodys kurze oder lange Ärmel haben. Langärmelige Frotteebodys halten das Kind in den Wintermonaten schön warm. Ferner empfiehlt es sich, für das Baby sechs Oberteile mit langen Ärmeln und fünf Strampler oder Hosen in Größe 56-68 anzuschaffen. Vier Strumpfhosen, zwei Stubenhäubchen, drei Paar warme Babysocken und drei Paar dünne Socken, die unter dem Strampler angezogen werden, vervollständigen die Grundgarderobe für das Baby.

An der frischen Luft benötigt ein Baby eine dünne und eine dicke Jacke in Größe 62-68. Auch eine warme und eine dünne Mütze schützt das Kind gegen Wind und zu viel Sonne. In besonders kalten Wintern ist die Anschaffung eines wattierten Anzuges zu überlegen. In eine flauschige Babydecke eingehüllt, kann das Baby auch in bei niedrigen Temperaturen im Freien spazieren gefahren werden.

Wenn die Mutter einige Nächte mit dieser Decke auf dem Kopfkissen geschlafen hat – Vorsicht bei Erkältung! -, wird sich das Baby darin besonders wohl fühlen, weil es den Körpergeruch der Mutter wahrnimmt. Wird ein Säugling zum Schlafen gelegt, empfiehlt sich ein einteiliger Schlafanzug, der mit einer Wickelklappe versehen ist. Diese erleichtert das Wickeln in der Nacht. Manchmal hat ein Verwandter oder Bekannter auch noch einen Stubenwagen, der zur Verfügung gestellt wird. Oder die Eltern kaufen eine Wiege aus zweiter Hand. In der Regel liegt ein Baby nur wenige Monate darin, sodass eine Neuanschaffung meist zu kostspielig ist.

Wer gern Handarbeiten macht, kann eine Kollektion zweckmäßiger und schöner Babysachen stricken. Ob Jäckchen, Strampler, Mützchen oder Babyschuhe – alle diese Kleidungsstücke lassen sich mit wenig Kosten selbst herstellen. Anfängerinnen probieren es vielleicht zunächst mit einer Decke, die dann den Kinderwagen schmückt. Es sollte keine Wolle oder Baumwolle verstrickt werden, die chemisch bearbeitet wurde oder fusselt, sondern ausschließlich naturbelassene Materialien gekauft werden.

Im Handel sind sogenannte Babygarne zu bekommen, die sehr haltbar und dennoch weich sind. Die meisten davon werden in Pastelltönen angeboten und lassen sich gut in der Maschine waschen. Bei der Verarbeitung sollte darauf geachtet werden, dass keine Babysachen gestrickt werden, die mit Bändern verschlossen werden. Auch auf Zierbändchen muss verzichtet werden, weil sie ggf. eine Gefahr für das Baby darstellen. Wer für einen Säugling strickt, sollte alle Kleidungsstücke eine Nummer größer herstellen, damit das Kleinkind die Sachen möglichst lange tragen kann.